Wir feiern eure Kriege nicht! Kein Veteranentag im Sport- und Erholungspark!
Die Linke stellt sich gegen das Fest zum Tag der Veteranen und die zunehmende Militarisierung des Alltags
Die Linke MOL spricht sich eindeutig gegen den neu eingeführten bundesweiten Veteranentag sowie die geplante Veranstaltung im SEP Strausberg aus. „Der sogenannte Veteranentag reiht sich ein in eine schleichende Normalisierung militärischer Präsenz in unserem Alltag. Diese findet in Schulen, in der Werbung und auf öffentlichen Veranstaltungen statt.“, sagt Stefano Genduso, Mitglied im Kreisvorstand der LINKEN Märkisch-Oderland.
Dazu gehöre auch, dass unter dem Vorwand der Landesverteidigung über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht und Zwangsdienste diskutiert wird. Gleichzeitig fehle es jedoch an jeder ernsthaften Debatte über soziale Sicherheit, Bildung oder Gesundheitsversorgung, so Genduso weiter.
Gerade in einer Stadt wie Strausberg, in der das Militär durch den Standort des Kommandos Heer bereits stark präsent ist, möchte die Linke deutlich machen, dass weder Zwangsdienste noch freiwilliger Dienst an der Waffe zu Frieden, Sicherheit oder gesellschaftlichem Zusammenhalt führen. Statt Rekrutierungsdruck und Militärromantik brauche es echte Zukunftsperspektiven für junge Menschen.
Der neue Veteranentag darf nicht zum Symbol eines Militarismus werden, der die Schrecken des Krieges verklärt und freiwillige wie unfreiwillige Soldat*innen instrumentalisieren will. Wer den Veteranentag feiert, feiert auch die rückwärtsgewandte Idee, mit Waffen Frieden schaffen zu können.
Die Linke MOL ruft deshalb am 18.06. um 16 Uhr zu einer Kundgebung gegen den Veteranentag und die zunehmende Militarisierung in Strausberg auf. Genauere Infos dazu folgen in Kürze auf dem Instagram Account der Linken MOL.

