Klosterdorf pflanzt Zukunft – 30 Helfer setzen starkes Zeichen für Klima und Dorfgemeinschaft

Gen. S. Genduso

Klosterdorf. – Rund 30 Bürgerinnen und Bürger folgten am Freitag, dem 21. November, dem Aufruf der Gemeindevertreter Britta van der Wall und Stefano Genduso zu einer gemeinsamen Pflanzaktion rund um die Bushaltestelle im Ortskern. Bei bestem Miteinander packten Anwohner, Mitglieder des Heimatvereins Klosterdorf, der Linken Oberbarnim, der Vereine ÖkoLeA und Artenreich sowie Vertreter des Amts Märkische Schweiz unter Anleitung der Fachkräfte des Naturparks Märkische Schweiz gemeinsam an.

Insgesamt wurden zwölf Bäume – darunter Linden, Esskastanien sowie ein Apfel- und ein Birnenbaum – gepflanzt. Ergänzt wurde die Pflanzung durch Rosensträucher und eine Hecke aus 40 jungen Buchen, die künftig die Fläche um die Bushaltestelle ökologisch aufwerten und das Ortsbild verschönern sollen. Parallel dazu konnte auch der neue Fahrradständer an der Haltestelle fertiggestellt werden.

„Es war großartig zu sehen, wie viele verschiedene Gruppen aus dem Dorf gemeinsam angepackt haben“, freut sich Gemeindevertreter Stefano Genduso. „Die Pflanzaktion hat gezeigt, dass wir im Zeichen der Dorfverschönerung und des Klimaschutzes viel erreichen können – und dass unser Miteinander dabei genauso wertvoll ist wie die Bäume selbst.“

Der Naturpark Märkische Schweiz stellte die Pflanzen im Rahmen des Projekts ‚Artenreich & Lebensräume III – Lebensgrundlagen im Klimawandel‘ zur Verfügung. Die Aktion markiert den Auftakt weiterer Pflanzvorhaben, die in den kommenden Monaten und Jahren in Klosterdorf umgesetzt werden sollen.

Auch Sandro Knick vom Naturpark Märkische Schweiz betont die ökologische Bedeutung der Maßnahme: „Mit den neu gepflanzten Bäumen entsteht langfristig ein verändertes Mikroklima im Umfeld. Das wirkt sich auch positiv auf den nahegelegenen Dorfteich aus, der zunehmend vom Austrocknen bedroht ist. Mehr Schatten, weniger Verdunstung und eine bessere Bodenfeuchte können hier entscheidend helfen.“

Bei Suppe, Kaffee und Kuchen klang der Arbeitseinsatz in guter Stimmung aus. Die Organisatoren zeigten sich dankbar für die breite Unterstützung und blicken zuversichtlich auf die nächsten gemeinsamen Schritte hin zu einem klimaresilienteren und artenreicheren Klosterdorf.