Die Linke setzt durch: Zwei Anträge für ein sozialeres und klimafesteres Strausberg beschlossen

Die Fraktion Die Linke hat in der Stadtverordnetenversammlung am 2. Juli 2026 zwei wichtige Anträge erfolgreich auf den Weg gebracht. Beide greifen Anliegen auf, die uns in zahlreichen Haustürgesprächen und bei den Treffen mit unserem Bürgermeisterkandidaten Knut Steinkopf immer wieder begegnet sind: eine verlässliche öffentliche Daseinsvorsorge und konkrete Maßnahmen zum Schutz unserer Wasserressourcen.

Kommunale Post stärken

Mit ihrem Antrag zur Einrichtung einer kommunal betriebenen Postfiliale im Neuen Stadthaus (SVV-Sitzung vom 02.07.2026) reagierte die Linke auf die unzureichende Postversorgung in Strausberg. Hintergrund sind Beschwerden über zu wenige Filialen, eingeschränkte Öffnungszeiten und Serviceprobleme. Die neue Postfiliale soll kurze Wege schaffen und Bürgerdienste an einem zentralen Ort bündeln. Damit wird ein wichtiger Baustein der öffentlichen Daseinsvorsorge gestärkt.

Pilotprojekt zur Zisternenförderung

Ebenfalls beschlossen wurde der Antrag der Linken für ein kommunales Zisternenförderprogramm. Ab 2027 sollen private Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer beim Bau von Regenwasserspeichern unterstützt werden. Für den Start sind 30.000 Euro im Haushalt vorgesehen. Ziel ist es, Regenwasser stärker zu nutzen, Trinkwasser zu sparen und einen Beitrag zum Schutz des Straussees zu leisten. Das Programm ist bewusst als Pilotprojekt angelegt und soll bei guter Nachfrage ausgebaut werden.

Für Knut Steinkopf ist das gelebte Kommunalpolitik: zuhören, gemeinsam Lösungen entwickeln und sie Schritt für Schritt umsetzen. So entstehen aus den Anliegen der Menschen konkrete politische Entscheidungen für Strausberg.